Feuchtes Holz ist unwirtschaftlich

Viele Haushalte suchen jetzt bei steigenden Heizkosten nach preiswerteren Alternativen. Holz ist dabei ein Favorit. Aber beim Heizen mit Holz gibt es einiges zu beachten: Das Verbrennen von feuchtem Material ist außerordentlich unwirtschaftlich und umweltschädlich, warnt ein Messgeräte-Hersteller aus Norddeutschland. Denn das sich noch im Holz befindliche Wasser muss mit viel Energie verdampft werden, die nicht zur Erwärmung bereit steht. Auch für den Schornstein kann das gefährliche Folgen haben, denn die Verbrennungstemperatur wird herabgesetzt und die Ruß- und Teerbildung begünstigt. Schon entsteht die Gefahr eines Schornsteinbrandes.

Frisch geschlagenes Holz hat eine Restfeuchte von 60% - der Heizwert liegt dabei bei ca. 2,6 kW/kg. Im Idealfall aber darf das Verbrennungsmaterial einen Wassergehalt von 15% bis 20 % haben. Lufttrockenes Holz hat eine Restfeuchte bis ca. 20 %. Dieser Zustand kann jedoch je nach Holzart erst nach einer Lagerzeiten von mindestens 12 bis 30 Monaten erreicht werden.

Um genau festzustellen, ob sich die Holzscheite zum Heizeinsatz eignen, kann der energiebewusste Kaminbesitzer ein Holzfeuchtemessgerät vom Messgerätehersteller Dolmar zur Hilfe nehmen. Das handliche Gerät MM 100 ermittelt schnell und einfach, welche Holzfeuchte in Prozent im Heizmaterial vorhanden ist. Die 2 Prüfnadeln werden leicht in die Holzoberfläche gedrückt und auf der LED Skala des Gerätes erscheint der Prozentsatz der Restfeuchte. Das Messgerät ist im Fachhandel erhältlich und wird mit einem 9 Volt Block geliefert.
Quelle:(nr/hs)

 
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